Mittwoch, 23. November 2005

Teste deine Intelligenz

Wenn du daran interessiert bist deinen IQ herauszufinden, dann kannst du das kostenlos unter http://de.tickle.com/test/iq/intro.html
tun.Die Adresse findest du auch auf meiner Link-Leiste. Ich persönlich möchte meinen IQ lieber nicht testen. Falls er schlecht ausfällt, kriege ich noch Komplexe, wer weiß es!?

Definition IQ_-Test

Ein Intelligenztest (ugs. oft als IQ-Test bezeichnet), dient der Prüfung der Leistungsfähigkeit des Gehirns. Das Resultat wird häufig Intelligenzquotient genannt. Er kann aus mehreren Teilleistungen zusammengesetzt sein wie z.B. visuelle Gedächtnisfähigkeit, mathematisches Verständnis, oder Sprache. Intelligenztests haben das Ziel, die Begabung von Menschen messbar zu machen und zu vergleichen. Die Testleistung ist altersabhängig.




Konstruktion
Intelligenztests sind Verfahren, die das Konstrukt Intelligenz messen. Das Schwierige ist, dass dessen Definition und Abgrenzung bisher nicht eindeutig gelungen ist. Die Autoren von Intelligenztests konstruieren ihre Tests daher meist nach impliziten Annahmen über dieses Konstrukt oder in Anlehnung an bestehende Intelligenzmodelle.

Es kann davon ausgegangen werden, dass verschiedene Intelligenztests unterschiedliche Ausschnitte des Konstruktes Intelligenz erfassen.

Einige Verfahren decken das Konstrukt durch sehr verschiedene Untertests / verschiedene Itemformen ab (IST2000, BIS), während andere es durch sehr homogene aber besonders repräsentative Itemformen abdecken (Mental Speed, Matrizentests).

Einige Verfahren sind besonders für die Erfassung der allgemeinen Intelligenz konzipiert (Modell des Generalfaktors der Intelligenz) während andere (WIT, LPS) eher an der spezifischen Ausprägung der einzelnen Faktoren der Intelligenz interessiert sind (Intelligenzstrukturmodelle)


Verlässlichkeit
Im Gegensatz zu Persönlichkeitstests erreichen gängige Intelligenztests meist eine gute Reliabilität. Ebenso sind die Kriteriumsvalidität und die prädiktive Validität bezogen auf Schulnoten meist gut. Dies liegt daran, daß die Gültigkeit der Tests von vornherein danach konzipert wird, welche Unterschiede zwischen Schülern höher- oder geringerwertiger Allgemeinbildung an verschiedenen Schultypen aufgefunden werden können, wie man in den Lehrbüchern zu den verschiedener IQ-Tests nachlesen kann.1 Langfristig bewährt hat sich ein Test demnach vor allem dann, wenn der Schulerfolg mit dem Abschneiden in IQ-Tests korreliert.

Die Vorhersagekraft von Intelligenztests ist oft nicht völlig unabhängig von der Höhe des Testwertes. Bei sehr niedrigen oder sehr hohen IQ-Werten ist die Vorhersagekraft (z.B. für Berufserfolg) meist etwas größer als im mittleren Bereich.


Normierung und Hochbegabung
Intelligenztests werden separat nach Altersgruppen, Geschlecht und Schulabschlüssen geeicht. 100 ist dabei der jeweilige Durchschnitt. Diese Normierung erfolgt getrennt in den einzelnen Ländern. Länderübergreifende Vergleiche sind daher nur eingeschränkt möglich. Insbesondere in den USA wird die Skala zum oberen Ende hin stärker gespreizt.

Wichtig bei der Gestaltung eines Intelligenztests ist der sogenannte Deckeneffekt. Dies bedeutet, dass sehr hohe IQ-Werte nur noch ungenau gemessen werden können.

Von Hochbegabung spricht man ab einem IQ-Wert von 130. Dies ist bei weniger als zwei Prozent der Bevölkerung der Fall (vgl. Standardnormalverteilung).

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Kritik
Kritiker äußern, dass IQ-Tests allein schon deshalb nicht aussagekräftig seien, weil das Konstrukt ,Intelligenz', das quantifiziert werden soll, nicht genügend gut definiert ist. Außerdem könnten objektive Tests immer nur Teilbereiche dessen erfassen, was sie messen sollen.

Zudem bevorteilten sie bestimmte kulturelle Gruppen und Menschen, die wegen ihrer höheren sozialen Stellung über eine bessere Bildung verfügen. Damit wird z.B. erklärt, dass weiße Probanden in den meisten Tests einen höheren Durchschnittswert erzielen als schwarze. So werde beispielsweise in einem Test nach Synonymen für "Schuld" gefragt; aber in verschiedenen kulturellen Kreisen gebe es unterschiedliche Auffassungen von "Schuld" und somit unterschiedliche Resultate bei dieser Frage. Es ist aber ein Ziel der psychologischen Forschung, Intelligenztests zu entwickeln, die völlig unabhängig von Alter, Bildungsniveau, gesellschaftlichem Hintergrund und sozialem Status zuverlässige Ergebnisse liefern.

Manche Intelligenztests messen auch Wortschatz und Erfahrung einer Person, obwohl die Intelligenz nach den meisten Definitionen nichts mit Auswendiglernen und Gedächtnis (wie beim Wortschatz) oder mit der Erfahrung zu tun hat . Deshalb bestehen einige Intelligenztests aus unterschiedlichen Teilen, die nicht nur Bildung, sondern auch Problemlösefähigkeiten abfragen. Diese müssen sehr sorgfältig konzipiert werden.

Das Bemühen mancher Autoren und Testkonstrukteure, die sich mit Intelligenz befassen, gipfelt in dem Widerspruch (s.o. unter: Konstruktion), der Test müsse versuchen das Konstrukt Intelligenz möglichst umfassend und differenziert zu erfassen. Dabei ist Intelligenz als Konstrukt, das man selbst hervorgebracht hat, bereits unterstellt. Die vorgetragene Schwierigkeit, dieses selbst konstruierte Konstrukt Intelligenz wie einen vorgefundenen Forschungsgegenstand erfassen zu können, erweist sich daher als erschwindelt. Wer solche Widersprüche transportiert, will - bewußt oder aus Unkenntnis - suggerieren, es handele sich bei der Intelligenz eben doch um ein getrennt von ihren Definitionen (ihrer Konstruktion) existierendes Phänomen, dem durch die Konstruktionen von adäquaten Tests eine natürliche - wenn auch im Dunkeln diverser geheimnisvoller Abstraktionen liegende - Existenz eingehaucht würde.

Die bei allen IQ-Tests unterstellte logische Operation zur Bestimmung von "Intelligenz" ist die folgende: Man vermutet, dass sich intelligente Leistungen in bestimmten messbaren Test-Leistungen äußern. Dies unterstellt eine tautologische Aufspaltung des Begriffs in ein in sich selbst ruhendes Ursache-Wirkungsverhältnis: Man verdoppelt intelligente Leistungen - aus dem Bedürfnis nach Meßbarkeit heraus, verallgemeinert als abstrakte Intelligenzleistung - in deren Äußerung (bestimmte messbare Test-Leistungen) und das diesen Äußerungen angeblich zugrundeliegende Vermögen dazu - ausgedrückt im IQ-Wert.2 Durch diese willkürliche Zerlegung von Intelligenz in "Fähigkeit und Äußerung derselben" wird aus den vom Test behaupteten, sorgfältig ausgedachten Kriterien für das Konstrukt Intelligenz ein Meßinstrument für die Intelligenz. Insofern trifft die berühmte Aussage, Intelligenz sei, was der IQ-Test misst, auf jede Intelligenzmessung zu und läßt somit unter der Hand überhaupt erst Intelligenz als abstrakten Gegenstand wahr werden. Bestimmte intelligente Leistungen sind inhaltlich gar nicht abstrakt vergleichbar - es sei denn, der Wille zur Auffindung abstrakter Intelligenz bringt sie genau als das, was man aus bestimmten praktischen Interessen heraus messen will, theoretisch hervor (z.B. für die Feinsteuerung von Selektion). Auf die Art und Weise des Testens kommt es im Einzelnen dann nicht an. Diese hängt weitgehend vom persönlichen Geschmack des Testers und seiner ideologischen Praxis-Orientierung ("sprachfrei", "mathematikfrei", "milieuneutral" usw.) ab.

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fruchtzwerg - 24. Nov, 11:03

Hallo

Es ist ja schon ganz interressant, so einen IQ- Test zu machen :)! Ich habe das eben mal getan und bei mir kam raus, dass ich ein analytischer Mathematiker bin...!
Aber bei den mathematischen Fragen hat man ja auch immer noch die Möglichkeit auszuprobieren und ein bißchen hin und her zu rechnen! Wenn man nicht weiß, was beispielsweise adäquat heißt, kann man nur noch raten.
Aber ich habe mal gehört, dass die Möglichkeit zu raten schon irgendwie da mit einberechnet ist.
Auf jeden Fall würde ich auch sagen, dass der berechnete IQ eher eine "Richtung weist" und nicht soviel mit Schulnoten zu tun hat.

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