Hochbegabung
Wer schon immer mal etwas über Hochbegabung wissen wollte, der kann sich mal auf dieser Seite umsehen: http://www.hbf-ev.de/
Da gibt es viel wissenswertes zu lesen.
Zum Beispiel:
Wie kann ein hochbegabtes Kind erkannt werden?
Mit einem Intelligenztest kann Hochbegabung erkannt werden. Die vielen Untertests, die das abstrakte Denkvermögen auf unterschiedlichen Ebenen messen, geben die entscheidenden Hinweise. Werden dort IQ-Werte über 130 erreicht, bezeichnen wir ein Kind als hochbegabt. Ein Gesamt-IQ-Wert kann jedoch auch niedriger liegen, da auch andere Fähigkeiten, wie z.B. vorhandenes altersgerechtes Wissen, überprüft werden. Viele hochbegabte Kinder haben in den Handlungsteilen der Intelligenztests geringere Werte, da ihre Feinmotorik häufig noch nicht so gut entwickelt ist, wie bei normal begabten Kindern. Sie waren geistig beschäftigte Kleinkinder zu Lasten ihrer Motorik. Den Eltern fiel das wohl auf, sie konnten jedoch den Zusammenhang nicht erkennen.
Die Intelligenztests werden in Deutschland zur Diagnose von schwach begabten Kindern angewandt, für eine mögliche Hochbegabung jedoch von Schulpsychologen und Schulen noch immer sehr häufig abgelehnt. Die Intelligenztests sind standardisiert und wissenschaftlich anerkannt. Nach der Intelligenzverteilung gehen Wissenschaftler von ca. 2 % der Bevölkerung aus, die hochbegabt ist. Rein statistisch sind das in der Bundesrepublik ca. 300 000 hochbegabte und ca. 1,2 Millionen überdurchschnittlich intelligente Schulkinder. Hochbegabte Kinder sind also kein Einzelfall sondern genau so häufig vertreten wie schwach begabte Kinder.
Hohe Ergebnisse im abstrakten Denkvermögen der Untertests können nicht durch Zufall erreicht werden, niedrige Ergebnisse schließen jedoch eine mögliche Hochbegabung noch nicht aus. Da ein Test eine Momentaufnahme ist, kann das Kind zur Testzeit indisponiert sein, äußere Einflüsse können sein Denkvermögen beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig, die Kinder von ausgebildeten Dipl.-Psychologen, die mit dem Thema Hochbegabung vertraut sind, testen zu lassen, die auch einen Test abbrechen, wenn sie bemerken, dass das Kind indisponiert ist. Es sollte aus vielen Gründen deshalb selbstverständlich sein, dass nur Dipl.-Psychologen mit einem guten Ergebnis im Prüfungsfach Testdiagnostik Intelligenztests durchführen. Im Bundesverband Deutscher Psychologen haben sich jetzt die Testpsychologen in einer Sektion zusammengeschlossen, die sich verpflichtet hat, bestimmte Standards einzuhalten. Diese Testpsychologen finden Sie im Internet unter: http://www.die-hochbegabung.de
Eltern, die ihre Kinder einen Intelligenztest machen lassen, sollten den Kindern lediglich sagen: Wir wollen mal sehen, wie schnell du Denken kannst.
Warum gibt es hochbegabte Schulversager?
Schulnoten sind häufig der Maßstab für eine gute oder weniger gute Reproduktion des Erlernten. Da hochbegabte Schüler mit ihren vernetzenden Denkstrukturen lieber weiterdenken als zu wiederholen, fällt ihnen häufig eine gute Reproduktion schwer. Um zu einem Ergebnis zu kommen, benötigen sie z.B. nur wenig Zwischenschritte. In den Arbeiten werden jedoch Zwischenschritte mit Punkten versehen. Oft steht unter den Arbeiten: Ergebnis richtig, Punktzahl nicht erreicht: Ergebnis Note 4. Fragen in den Arbeiten sind von Lehrerkräften oft nicht eindeutig formuliert, ein Freiraum des Denkens für hochbegabte Kinder. Ergebnis: Zensur mäßig. Das unentwegte Wiederholen bereits erfaßten Wissens treibt viele hochbegabte Kinder in die Demotivation. Das ständige Querfragen dieser Kinder im Unterricht stört Lehrer und Kinder und wird häufig als Aufsässigkeit beurteilt. Eine Disziplinierung über Zensuren wird gehäuft beobachtet. Das hochbegabte Kind stellt seine Mitarbeit ein oder versucht, seine geistige Möglichkeit im Streit mit den Lehrkräften zu trainieren. Für nicht gemachte Hausaufgaben wird häufig eine 6 ins Klassenbuch eingetragen und diese Eintragungen zählen dann zu der mündlichen Zensur. Die vielen schlechten mündlichen Noten, Träumereien während des Unterrichts eingeschlossen, führen sehr häufig in den Klassenkonferenzen dann zu dem Ergebnis: Dieses faule, träumende, sich verweigernde Kind soll eine Quittung erhalten und die Klasse wiederholen. Für die meisten hochbegabten Kinder der Einstieg in das Schulversagen. Bei einer Klassenwiederholung ist die Unterforderung noch größer, noch schlechtere Zensuren sind das Ergebnis. Anstatt zu wiederholen, müßte das hochbegabte Kind springen. Aber das den Lehrern zu vermitteln, ist oft unmöglich. Trotz aller Widerstände müssen wir allen Eltern mit hochbegabten Kindern empfehlen: Lassen Sie Ihr Kind ein oder auch zwei Klassen überspringen, möglichst noch in der Grundschule, aber auch auf den Gymnasien. Das Schulversagen erwischt sonst Ihr Kind evtl. in der 6.,7. und 8. Jahrgangsstufe. Die Unterforderung hatte zu lange gedauert.
In allen Bundesländern gibt es in der Versetzungsordnung den sogenannten Prognoseparagrafen: "Wenn zu erwarten ist, dass das Kind in der nächst höheren Klasse bessere Noten erbringen kann, ist eine Versetzung trotz schlechter Zensuren möglich." Wer, wenn nicht hochintelligente Kinder, wäre dazu in der Lage? Wehe, es bleiben in Zukunft unsere Kinder sitzen. Allerdings muss ein schriftlicher Intelligenztest vorliegen, denn sonst könnten ja alle Eltern diesen Paragrafen in Anspruch nehmen.
Jährlich bleiben in der Bundesrepublik ca. 350.000 Kinder sitzen. Etliche Hochbegabte sind darunter. Es müßten jedoch auch bundesweit ca. 400.000 Kinder jährlich eine Klasse überspringen dürfen, so die Fähigkeiten erkannt würden. Allein der finanzielle Verlust, der der Gesellschaft entsteht, dürfte ein Anlaß dafür sein, endlich unsere kleinen geistigen Überflieger zu finden. Das Bildungssystem klagt über Geldmangel!!!
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Zum Beispiel ist Matilda auch hochbegabt
Matilda ist ein Kind von bemerkenswerter Intelligenz und mit außergewöhnlichen, telekinetischen Begabungen gesegnet. Leider sind ihre egoistischen, dümmlichen Eltern, der schmierige Gebrauchtwagenhändler Harry Wurmwald und die aufgetakelte Bingospielerin Zinnia Wurmwald, viel mehr mit sich und dem Fernseher beschäftigt, als zu bemerken, daß Matilda ein Genie ist. Kein Wunder, daß die Schule, die sie für sie aussuchen, eher einem Gefängnis gleicht. Dort führt die gemeine Schuldirektorin Knüppelkuh ein Schreckensregiment, in dem Kinder schon mal in einem dunklen Schrank landen oder durch Fensterscheiben fliegen. Doch gemeinsam mit ihrer liebevollen Klassenlehrerin Fräulein Honig setzt sich Matilda mit ihren besonderen Fähigkeiten zur Wehr und taucht bald die graue Welt, die sie umgibt, in Licht, Wärme und Sonne.
Da gibt es viel wissenswertes zu lesen.
Zum Beispiel:
Wie kann ein hochbegabtes Kind erkannt werden?
Mit einem Intelligenztest kann Hochbegabung erkannt werden. Die vielen Untertests, die das abstrakte Denkvermögen auf unterschiedlichen Ebenen messen, geben die entscheidenden Hinweise. Werden dort IQ-Werte über 130 erreicht, bezeichnen wir ein Kind als hochbegabt. Ein Gesamt-IQ-Wert kann jedoch auch niedriger liegen, da auch andere Fähigkeiten, wie z.B. vorhandenes altersgerechtes Wissen, überprüft werden. Viele hochbegabte Kinder haben in den Handlungsteilen der Intelligenztests geringere Werte, da ihre Feinmotorik häufig noch nicht so gut entwickelt ist, wie bei normal begabten Kindern. Sie waren geistig beschäftigte Kleinkinder zu Lasten ihrer Motorik. Den Eltern fiel das wohl auf, sie konnten jedoch den Zusammenhang nicht erkennen.
Die Intelligenztests werden in Deutschland zur Diagnose von schwach begabten Kindern angewandt, für eine mögliche Hochbegabung jedoch von Schulpsychologen und Schulen noch immer sehr häufig abgelehnt. Die Intelligenztests sind standardisiert und wissenschaftlich anerkannt. Nach der Intelligenzverteilung gehen Wissenschaftler von ca. 2 % der Bevölkerung aus, die hochbegabt ist. Rein statistisch sind das in der Bundesrepublik ca. 300 000 hochbegabte und ca. 1,2 Millionen überdurchschnittlich intelligente Schulkinder. Hochbegabte Kinder sind also kein Einzelfall sondern genau so häufig vertreten wie schwach begabte Kinder.
Hohe Ergebnisse im abstrakten Denkvermögen der Untertests können nicht durch Zufall erreicht werden, niedrige Ergebnisse schließen jedoch eine mögliche Hochbegabung noch nicht aus. Da ein Test eine Momentaufnahme ist, kann das Kind zur Testzeit indisponiert sein, äußere Einflüsse können sein Denkvermögen beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig, die Kinder von ausgebildeten Dipl.-Psychologen, die mit dem Thema Hochbegabung vertraut sind, testen zu lassen, die auch einen Test abbrechen, wenn sie bemerken, dass das Kind indisponiert ist. Es sollte aus vielen Gründen deshalb selbstverständlich sein, dass nur Dipl.-Psychologen mit einem guten Ergebnis im Prüfungsfach Testdiagnostik Intelligenztests durchführen. Im Bundesverband Deutscher Psychologen haben sich jetzt die Testpsychologen in einer Sektion zusammengeschlossen, die sich verpflichtet hat, bestimmte Standards einzuhalten. Diese Testpsychologen finden Sie im Internet unter: http://www.die-hochbegabung.de
Eltern, die ihre Kinder einen Intelligenztest machen lassen, sollten den Kindern lediglich sagen: Wir wollen mal sehen, wie schnell du Denken kannst.
Warum gibt es hochbegabte Schulversager?
Schulnoten sind häufig der Maßstab für eine gute oder weniger gute Reproduktion des Erlernten. Da hochbegabte Schüler mit ihren vernetzenden Denkstrukturen lieber weiterdenken als zu wiederholen, fällt ihnen häufig eine gute Reproduktion schwer. Um zu einem Ergebnis zu kommen, benötigen sie z.B. nur wenig Zwischenschritte. In den Arbeiten werden jedoch Zwischenschritte mit Punkten versehen. Oft steht unter den Arbeiten: Ergebnis richtig, Punktzahl nicht erreicht: Ergebnis Note 4. Fragen in den Arbeiten sind von Lehrerkräften oft nicht eindeutig formuliert, ein Freiraum des Denkens für hochbegabte Kinder. Ergebnis: Zensur mäßig. Das unentwegte Wiederholen bereits erfaßten Wissens treibt viele hochbegabte Kinder in die Demotivation. Das ständige Querfragen dieser Kinder im Unterricht stört Lehrer und Kinder und wird häufig als Aufsässigkeit beurteilt. Eine Disziplinierung über Zensuren wird gehäuft beobachtet. Das hochbegabte Kind stellt seine Mitarbeit ein oder versucht, seine geistige Möglichkeit im Streit mit den Lehrkräften zu trainieren. Für nicht gemachte Hausaufgaben wird häufig eine 6 ins Klassenbuch eingetragen und diese Eintragungen zählen dann zu der mündlichen Zensur. Die vielen schlechten mündlichen Noten, Träumereien während des Unterrichts eingeschlossen, führen sehr häufig in den Klassenkonferenzen dann zu dem Ergebnis: Dieses faule, träumende, sich verweigernde Kind soll eine Quittung erhalten und die Klasse wiederholen. Für die meisten hochbegabten Kinder der Einstieg in das Schulversagen. Bei einer Klassenwiederholung ist die Unterforderung noch größer, noch schlechtere Zensuren sind das Ergebnis. Anstatt zu wiederholen, müßte das hochbegabte Kind springen. Aber das den Lehrern zu vermitteln, ist oft unmöglich. Trotz aller Widerstände müssen wir allen Eltern mit hochbegabten Kindern empfehlen: Lassen Sie Ihr Kind ein oder auch zwei Klassen überspringen, möglichst noch in der Grundschule, aber auch auf den Gymnasien. Das Schulversagen erwischt sonst Ihr Kind evtl. in der 6.,7. und 8. Jahrgangsstufe. Die Unterforderung hatte zu lange gedauert.
In allen Bundesländern gibt es in der Versetzungsordnung den sogenannten Prognoseparagrafen: "Wenn zu erwarten ist, dass das Kind in der nächst höheren Klasse bessere Noten erbringen kann, ist eine Versetzung trotz schlechter Zensuren möglich." Wer, wenn nicht hochintelligente Kinder, wäre dazu in der Lage? Wehe, es bleiben in Zukunft unsere Kinder sitzen. Allerdings muss ein schriftlicher Intelligenztest vorliegen, denn sonst könnten ja alle Eltern diesen Paragrafen in Anspruch nehmen.
Jährlich bleiben in der Bundesrepublik ca. 350.000 Kinder sitzen. Etliche Hochbegabte sind darunter. Es müßten jedoch auch bundesweit ca. 400.000 Kinder jährlich eine Klasse überspringen dürfen, so die Fähigkeiten erkannt würden. Allein der finanzielle Verlust, der der Gesellschaft entsteht, dürfte ein Anlaß dafür sein, endlich unsere kleinen geistigen Überflieger zu finden. Das Bildungssystem klagt über Geldmangel!!!
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Zum Beispiel ist Matilda auch hochbegabt
Matilda ist ein Kind von bemerkenswerter Intelligenz und mit außergewöhnlichen, telekinetischen Begabungen gesegnet. Leider sind ihre egoistischen, dümmlichen Eltern, der schmierige Gebrauchtwagenhändler Harry Wurmwald und die aufgetakelte Bingospielerin Zinnia Wurmwald, viel mehr mit sich und dem Fernseher beschäftigt, als zu bemerken, daß Matilda ein Genie ist. Kein Wunder, daß die Schule, die sie für sie aussuchen, eher einem Gefängnis gleicht. Dort führt die gemeine Schuldirektorin Knüppelkuh ein Schreckensregiment, in dem Kinder schon mal in einem dunklen Schrank landen oder durch Fensterscheiben fliegen. Doch gemeinsam mit ihrer liebevollen Klassenlehrerin Fräulein Honig setzt sich Matilda mit ihren besonderen Fähigkeiten zur Wehr und taucht bald die graue Welt, die sie umgibt, in Licht, Wärme und Sonne.
ankasnow - 28. Nov, 07:46
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